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Gandosso
 
 
 
Einwohner: 1.428
 
Oberfläche:3,1 Kmq
 
Höhe: 488 m.
 
Abstand von Bergamo: 30 Km
 
Stadtbezirk: Via Bassoletti 14
 
Tel: 035/834005
 
Fax: 035/4420901
 
Fax: 035/4420901
 
E-mail: gandosso@sonic.it
 
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Kunst
Gandosso ist ein kleines landwirtschaftliches Zentrum auf den Hügeln über dem Fluss Oglio und dem unteren Teil des Lago di Iseo. Die Ortschaft ist über einem großen Gebiet verteilt, aber es ist möglich, ein Zentrum in der Anhäufung von Häusern auszumachen, in dem sich die der Mariä Verkündigung gewidmeten Pfarrkirche erhebt, die 1679 im Barockstil erbaut wurde. Das Äußere ist durch die malerische Fassade charakterisiert, die in übereinanderliegende Teile gegliedert ist und von einem seltsamen kurvenförmigen Tympanon beschlossen wird. Man bemerkt sofort ein elegantes Portal und die zahlreichen plastisch geformten Details. Im Innern sind einige Werke aus der Fantoni-Werkstatt um einiges interessanter als der Bau, wie z.B. die aus Holz geschnitzte Kanzel mit einfachen, feinen Landschaftsintarsien (1692). Der große Altar, der mit seiner raffinierten Zeichnung und der Vielfarbigkeit der verwendeten Materialien (Patina, Marmor, Lapislazuli) besticht, wurde von Andrea Fantoni im Jahr 1694 geschaffen. Der Rosenkranz-Altar ist mit einem Medaillon auf dem Antependium verziert, die das Relief von Marmorstatuen zeigt. Die Kustodia der Reliquien (1692) ist aus vergoldetem, vielfarbigem Holz mit Putten und Cherubenköpfen.
 
Die Wände sind mit vielen Gemälden aus der venezianischen Schule aus dem 17. und 18. Jahrhundert verziert, unter denen im Chor die Mariä Verkündigung von einem unbekannten Künstler des 16. Jahrhunderts, der Traum des Heiligen Josef und die Mariä Geburt von Gerolamo Castelli aus dem Jahr 1771; auf der rechten Seiten im Presbyterium die Waschung der Füße (17. Jahrhundert), die Antonio Balestra zugeschrieben wird, hervorstechen.
 
Der Glockenturm, der sich in strenger Form neben der Kirche erhebt, stammt aus dem 18. Jahrhundert.
 
Nicht uninteressant ist die Wallfahrtskirche der Madonna del Castello, die auf dem Kamm des gleichnamigen Berges unweit der Pfarrkirche errichtet wurde. Sie beherbergt im Innern einen Kreuzweg aus dem 15. Jahrhundert und ein paar außergewöhnliche Votivbilder.
 
 
Geschichte
Gandosso, eine kleine Gemeinde in der Mitte des Calepio Tals, liegt auf dem Hügelgürtel und beherrscht fast die Mündung des Oglio Flusses und der Niedersebinosees. Bis den Anfang des XVIII Jahrhunderts war sie nur ein kleines Viertel von Calepio und erlitt davon indirekt die geschichtlichen und militärischen Ereignisse.
 
Die Ortschaft ist auf dem grünen Hügelabhang reich an Grotten und Vertiefungen ein bisschen verstreut; sie zeichnet sich durch sein Zentrum aus, wo eine Pfarrkirche aus dem 17. Jh., der Verkündigung geweiht, im Jahr 1679, nach dem Entwurf von Andrea Fantoni absticht. Hier öffnet sich eine phantastische und breite Aussicht über den Niedersebinosee.
 
Im Innern gibt es einige Werken von der Werkstatt von Fantonis, wie die Kanzel aus Holz mit Ausschmücken von fein geschnitzten Landschaften und den raffinierten Hauptaltar aus gestreiften Marmoren: viele Leinwände aus dem 17.und 18.Jh. von der Venetien Schule: eine "Christi Geburt" (1771) von Gerolamo Castelli, eine "Fusswaschung" (XVII Jh.) von Antonio Balestra, und eine "Verkündigung" (die Altartafel) von einem unbekannten Autor aus dem XVI Jh. Man weist auf die neueste restaurierte Fassade hin, die Eleganz und Ornamentik hervorgehoben hat.
 
In dem Hauptkern, neben der Pfarrkirche, gibt es zwei Häuser, dazwischen erhebte sich in der Vergangeheit ein herrschaftlicher Palast von den Fürsten Gonzaga, der heute unrettbar in seiner ursprünglichen architektonischen Struktur von dem Anfang des 18. Jahrhunderts gefährden ist.
Über der Strasse, die an den kleinen Kirchplatz grenzt, findet man das rochierte Pfarrhaus, das auf den Überresten einer kleinen Festung erbaut war, die äusserlich durch einige Aussenmauernruinen mit zwei seitlichen Türmenresten erkennbar ist.
 
Der Gewölbensaal ist sehr schön und heute wird als Keller benutzt, schön sind auch die Säulen, die auf den inneren Hof blicken.
 
Die Wallfahrtskirche der Schlossgottesmutter ist auch sehr interessant, sie wurde auf einem Kamm des gleichnamigen Bergs an der ostlichen Seite des Dorfs, in der Nähe von dem Pfarrhaus erbaut.
 
Sie bawahrt einen "Leidensweg Christi" und einige "Votivgaber".
 
Ringsherum der kleinen Ortschaft gib es noch viele Meierhöfe; sie liegen die Strasse entlang, die uns schnell nach Villongo führt und sie stellen die architektonischen Bezuegungen einer bäuerlichen Zeit.
 
Auf dem Gipfel des Bergs gibt es heute einen Eisenkreuz, aber in der Vergangenheit erhebte sich ein mittelalterischer Turm, von den Franzosen am Ende des XVIII Jahrhunderts zerstört.
 
Der runder Platz ist von niedrigen Trockenmauerwerken, von einem Graben, das dem Umfang folgt und von einer unentwickelten Treppe aus echten Fels äusserlich begrenzt. Solche Elementen lassen die Existenz in der Vergangenheit von einem urgeschichtlichen Schloss voraussetzen.
 
Man empfehlt auf dem niedrigen Teil des Bodens, in Richtung Credaro, die "Molere", d.h. Brüche; in der römischen Zeit wurden schon grosse Mühlsteine für den Weizen hier gewonnen. Das ist eine Tätigkeit, die jahrhundertelang bis das entgultige Verlassen während der Nachkrigszeit dauerte.
 
Die "Molere" sind ein eindrucksvoller Ort, der die starke Arbeit des Menschen und die feste Verbindung mit der Erde ins Gedächtniss zurückruft, hier sind die Abbautechniken in dem Felsen von den Mühlen noch sichtbar, die letzten Grubenarbeiter verliessen sie unvollendet.